| Parasiten |
Wenn man von Parasiten spricht, unterscheidet man zwei Arten von Parasiten:
Parasiten, die von Außen auf die Gesundheit der Tier einwirken, dabei handelt es sich um sogennante Ektoparasiten (Zecken, Milben etc.).
Parasiten, die durch verschiedene Infektionswege (Futter, Wasser etc.) in den Organismus gelangen und dem Tier auf Dauer schaden bzw. es als Wirt in Anspruch nehmen. Hier sprechen wir von Endoparasiten (Würmern und Einzeller).
''Wundermittel'' gegen Blutmilben (Ophionyssus natricis)

Blutmilbe (Foto: Vinterland)
Viele Reptilienhalter hatten bestimmt schon unfreiwillig mit diesen Plagegeistern zu tun. Meist schleppt man sich diese Parasiten mit Neuanschaffungen (Importtiere bzw. Wildfänge) oder infizierten Futtertieren ein. Auch wir hatten schon mit der Blutmilbe zu tun und uns stellte sich die Frage, wie geht man dagegen sinnvoll an?
Gegen diese Schmarotzer gibt es dutzende Mittelchen auf chemischer Basis, die man in richtiger Dosierung eingeschränkt empfehlen kann. Man bekommt sie in Form von Sprays oder Stripes. Jedoch ist es fragwürdig welche Langzeitwirkung dieser chemische Einsatz auf die Tiere hat.
Viele schwören auf Ölbäder oder sonstige äußerliche Anwendungen. Dabei gehen zwar viele Milben zu Grunde aber die, die sich unter den Schuppen verstecken und deren Eier wird man damit nicht los.
Vor einigen Monaten hörte ich von einem WUNDERMITTEL gegen Blutmilben und ich wurde hellhörig. Dabei handelt es sich um sogenannte Raubmilben. Im ersten Moment hört sich das ziemlich kontrovers an, bei genauerer Betrachtung jedoch recht schlüssig. Die Raubmilben werden im Terrarium in kleinen Kolonien angesiedelt. Diese kann man durch kleine Plastikbehälter, gefüllt mich leicht feuchtem Substrat oder an einer geschützten Stelle im Terrarium ''aussähen''. In der Regel machen sich die Räuber in der Nacht bei Temperaturen bis max. 27°C auf um Beute zu machen.
Dabei befallen die Raubmilben nicht die Terrarientiere sondern einzig und allein die ungeliebten Parasiten. Die Einsatztemperatur ist wohl der einzige Nachteill beim Einsatz der Biowaffe. Bei Tieren, die sehr empfindlich auf nächtliche Temperaturabsenkungen sind, wird es schwer, die Raubmilben zur Arbeit zu bewegen. In den meisten Fällen dürfte dies aber machbar sein. Der Vertreiber bezieht sich bei den der Aktivitätstemperatur der Raubmilben auf max. 25°C. Bei uns hat es bis 27°C funktioniert. Desweiteren sollte man 4-6 Wochen im Vorfeld keine chemischen Präparate verwendet haben.

Raubmilbe
Bei ihren Raubzügen ernähren sich die Jäger allein von den Blutmilben und jagen diese auch aus allen Ritzen, deswegen kann es nach dem Einsatz der biologischen Abwehr auch zu vermehrten Blutmilbensichtungen kommen. Sind nach einigen Tagen bis Wochen alle Blutmilben vertilgt, fressen sich die Raubmilben gegenseitig bis keine mehr übrig ist.
Wir haben diese Methode ausprobiert und bei uns hatte diese Erfolg. Die einzige Pflege, die die Raubmilben benötigen, ist ein leichtes nachfeuchten des Substrates alle zwei Wochen.
Hier gehts zu der biologischen Lösung des Blutmilbenproblems!

Blutmilbe (Foto: Vinterland)
Viele Reptilienhalter hatten bestimmt schon unfreiwillig mit diesen Plagegeistern zu tun. Meist schleppt man sich diese Parasiten mit Neuanschaffungen (Importtiere bzw. Wildfänge) oder infizierten Futtertieren ein. Auch wir hatten schon mit der Blutmilbe zu tun und uns stellte sich die Frage, wie geht man dagegen sinnvoll an?
Gegen diese Schmarotzer gibt es dutzende Mittelchen auf chemischer Basis, die man in richtiger Dosierung eingeschränkt empfehlen kann. Man bekommt sie in Form von Sprays oder Stripes. Jedoch ist es fragwürdig welche Langzeitwirkung dieser chemische Einsatz auf die Tiere hat.
Viele schwören auf Ölbäder oder sonstige äußerliche Anwendungen. Dabei gehen zwar viele Milben zu Grunde aber die, die sich unter den Schuppen verstecken und deren Eier wird man damit nicht los.
Vor einigen Monaten hörte ich von einem WUNDERMITTEL gegen Blutmilben und ich wurde hellhörig. Dabei handelt es sich um sogenannte Raubmilben. Im ersten Moment hört sich das ziemlich kontrovers an, bei genauerer Betrachtung jedoch recht schlüssig. Die Raubmilben werden im Terrarium in kleinen Kolonien angesiedelt. Diese kann man durch kleine Plastikbehälter, gefüllt mich leicht feuchtem Substrat oder an einer geschützten Stelle im Terrarium ''aussähen''. In der Regel machen sich die Räuber in der Nacht bei Temperaturen bis max. 27°C auf um Beute zu machen.
Dabei befallen die Raubmilben nicht die Terrarientiere sondern einzig und allein die ungeliebten Parasiten. Die Einsatztemperatur ist wohl der einzige Nachteill beim Einsatz der Biowaffe. Bei Tieren, die sehr empfindlich auf nächtliche Temperaturabsenkungen sind, wird es schwer, die Raubmilben zur Arbeit zu bewegen. In den meisten Fällen dürfte dies aber machbar sein. Der Vertreiber bezieht sich bei den der Aktivitätstemperatur der Raubmilben auf max. 25°C. Bei uns hat es bis 27°C funktioniert. Desweiteren sollte man 4-6 Wochen im Vorfeld keine chemischen Präparate verwendet haben.

Raubmilbe
Bei ihren Raubzügen ernähren sich die Jäger allein von den Blutmilben und jagen diese auch aus allen Ritzen, deswegen kann es nach dem Einsatz der biologischen Abwehr auch zu vermehrten Blutmilbensichtungen kommen. Sind nach einigen Tagen bis Wochen alle Blutmilben vertilgt, fressen sich die Raubmilben gegenseitig bis keine mehr übrig ist.
Wir haben diese Methode ausprobiert und bei uns hatte diese Erfolg. Die einzige Pflege, die die Raubmilben benötigen, ist ein leichtes nachfeuchten des Substrates alle zwei Wochen.
Hier gehts zu der biologischen Lösung des Blutmilbenproblems!